Was sind Mykotoxine bei Pferden?
Health problems like a disturbed immune system, an overloaded liver can be caused by mycotoxins. This can then cause vague symptoms such as reduced resistance, skin problems, poor hoof growth and behavioural changes. But what are mycotoxins, how do horses ingest them and what are natural ingredients to get rid of mycotoxins in horses?
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8 April '25 • 2 Min Lesezeit
Was sind Mykotoxine?
Mykotoxine und Endotoxine sind giftige Substanzen, die von Schimmelpilzen produziert werden. Heu (vor allem Silage und Heulage), Gras (das umgeschlagen wurde und dadurch erwärmen konnte), Stroh, Getreide, Kraftfutter und andere Futtermittel können diese Mykotoxine enthalten. Besonders wenn sie nicht optimal gelagert wurden, besteht die Gefahr, dass Mykotoxine vorhanden sind.
Mit bloßem Auge sind Mykotoxine nicht sichtbar, aber ihre Auswirkungen auf die Gesundheit deines Pferdes können enorm sein. Sie stören das Immunsystem und belasten die Leber stark. Viele diffuse Beschwerden können daher durch Mykotoxine verursacht werden.
Mykotoxine beim Pferd ausleiten!
Zum Glück kannst du dein Pferd auf natürliche Weise unterstützen, wenn der Verdacht (oder die Bestätigung) einer Belastung mit Mykotoxinen besteht. Das funktioniert mit einer Kombination der folgenden Inhaltsstoffe:
- Rote Bete: Rote Bete ist ein echtes Kraftpaket für Blut und Leber. Sie enthält Betanin, ein Antioxidans, das freie Radikale neutralisiert und die Leberfunktion unterstützt. Eine gesunde Leber ist unerlässlich für die Verarbeitung und Ausleitung von Mykotoxinen.
- Oregano und Rosmarin: Diese kraftvollen Kräuter sind nicht nur aromatisch, sondern auch stark antimikrobiell und entzündungshemmend. Oregano enthält Carvacrol, eine Substanz, die Schimmelpilze und Bakterien hemmt. Rosmarin unterstützt die Leberfunktion – entscheidend für die Ausleitung von Mykotoxinen.
- Anissamen und Fenchelsamen: Diese beiden Samen sind seit Jahrhunderten für ihre beruhigende Wirkung auf den Darm bekannt. Sie reduzieren die Gasbildung und fördern die Peristaltik, was den Abtransport von Schadstoffen erleichtert. Außerdem helfen sie, das natürliche Gleichgewicht im Darm zu erhalten – besonders wichtig, wenn das Pferd durch Toxine unter Stress steht.
- Zimt: Zimt wirkt als starkes Antioxidans und unterstützt den Blutzuckerspiegel. Bei einer Mykotoxinbelastung ist es wichtig, dass der Körper nicht zusätzlich durch Energieschwankungen oder Entzündungsreaktionen belastet wird. Zimt hilft, dieses Gleichgewicht zu bewahren.
- Chicorée: Chicorée ist reich an Inulin, einem präbiotischen Ballaststoff, der das Wachstum guter Darmbakterien fördert. Zudem unterstützt Chicorée die Leber bei ihrer entgiftenden Aufgabe. Chicorée-Pellets sind also eine sinnvolle Ergänzung für Pferde, die empfindlich auf Mykotoxine reagieren oder sich im Wiederaufbau befinden.
- Hefe (Bierhefe): Hefe, insbesondere Bierhefe, enthält β-Glucane und Mannane – Substanzen, die Mykotoxine im Verdauungstrakt binden können. Sie verhindern, dass die Toxine in den Blutkreislauf gelangen. Darüber hinaus wirkt Bierhefe positiv auf die Darmflora, was für die Nährstoffaufnahme und ein starkes Immunsystem entscheidend ist. Ein gesunder Darm ist die erste Verteidigungslinie gegen schädliche Stoffe.
Fazit: Vorbeugung ist das Wichtigste!
Natürlich kannst du dein Pferd bei der Ausleitung von Mykotoxinen unterstützen, wenn es damit in Kontakt gekommen ist. Doch die Vorbeugung ist eigentlich noch wichtiger – und die beginnt bei einer guten Lagerung und vor allem sorgfältigen Auswahl des Raufutters. Da sich Mykotoxine jedoch nie zu 100 % ausschließen lassen, ist die Unterstützung durch ein natürliches Ergänzungsfuttermittel auf jeden Fall eine kluge Entscheidung.