Wie oft haaren Hunde und wann?

Haare auf deinem Sofa, im Auto und auf der Hundedecke: Es ist wieder Zeit für den Fellwechsel. Aber wie oft haart ein Hund eigentlich? Und wann ist starker Haarverlust zu viel? In diesem Artikel erfährst du mehr darüber.

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3 März '26 2 Min Lesezeit

Hundefriseure unterscheiden nicht weniger als dreizehn Felltypen. Die richtige Pflege und das Haarungsmuster hängen vom genauen Felltyp deines Hundes ab. Es gibt jedoch einige allgemeine Richtlinien.

Zweimal im Jahr Haarwechsel

Die meisten Hunde haaren zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst. Wie viel Fell dabei ausfällt, ist je nach Felltyp unterschiedlich. Hunde mit Unterwolle verlieren mehr Haare als Hunde ohne Unterwolle. Das dünne, feine Haar der Unterwolle fällt oft in einer Art „Fellexplosion“ aus: Man nennt das auch das „Ausblasen des Fells“. Als Halter musst du in dieser Zeit gründlich bürsten und kämmen, um die losen Haare zu entfernen. Wenn dein Hund eine Unterwolle hat, können ganze Fellbüschel herauskommen. Die Haarwechselperiode dauert sechs bis zehn Wochen.

Mosaik-Haarwechsel

Nicht alle Hunde haaren zweimal im Jahr. Es gibt auch Hunderassen mit sogenanntem „Mosaik-Haarwechsel“. Diese Hunde verlieren das ganze Jahr über immer wieder kleine Haarbüschel an unterschiedlichen Körperstellen. Für den Besitzer ist das nicht immer praktisch, denn man bleibt ständig am Staubsaugen. Aber es ist ein natürlicher Prozess, vor allem bei langhaarigen Hunden wie zum Beispiel dem Briard, dem Malteser und bestimmten Spanielarten.

Hunde, die nicht haaren?

Jeder Hund haart, aber es gibt Rassen, bei denen man es kaum oder gar nicht bemerkt. Diese Rassen sind oft besser für Menschen mit Allergien geeignet. Interessanterweise müssen einige dieser Hunderassen dennoch regelmäßig gebürstet oder zum Hundefriseur gebracht werden, um Fellprobleme zu vermeiden. Denke zum Beispiel an den Zwergschnauzer oder den Pudel.

Natürlicher Prozess oder Problem?

Im Winter ist das Fell meist dicker als im Sommer. Der Haarwechsel ist ein natürlicher Prozess. Der Hund wird sein altes Fell los, und neues Fell wächst nach. Manchmal haart ein Hund jedoch zu stark. Wenn ein Hund weiterhin stark haart, obwohl das nicht typisch für seine Rasse ist, könnte etwas nicht stimmen. Und wenn ein Hund kahle Stellen bekommt, ist das in jedem Fall kein gutes Zeichen. Bei einem normalen Fellwechsel entstehen keine kahlen Stellen. Ein Pilz, Parasiten, eine Futtermittelallergie oder Stress können eine solche extreme Haarung verursachen. Bist du unsicher, ob der Haarverlust noch zum natürlichen Fellwechsel gehört? Wende dich dann an deinen Tierarzt.

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