Wann ist das Risiko für Flöhe bei Hunden am größten?
Flöhe sind ein häufiges Problem bei Hunden. Das Risiko eines Flohbefalls ist nicht das ganze Jahr über gleich. In den Niederlanden liegt die Flohsaison hauptsächlich in den warmen Monaten, vom Frühjahr (April–Mai) bis in den Herbst (September–Oktober). Woran liegt das? Und wie kann man Flöhe bei seinem Hund verhindern?
Flöhe & Zecken
16 April '26 • 2 Min Lesezeit
Flöhe sind sehr empfindlich gegenüber Witterungsbedingungen und gedeihen am besten bei Temperaturen zwischen 20 und 28 Grad Celsius. Außerdem bevorzugen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Unter diesen Bedingungen können sie sich optimal vermehren und stechen häufig, um Blut zu saugen. Bei Temperaturen unter 10 Grad, aber auch über 35 Grad, sterben Flöhe schneller.
Sommer
Im Sommer sowie in einem warmen Frühjahr oder Herbst sind die Bedingungen ideal für die Entwicklung von Floheiern, Larven und Puppen. Die Population kann dann schnell zunehmen – auf Ihrem Hund, im Körbchen oder in Ihrem Zuhause. Auch im Winter können Flöhe überleben, insbesondere in Innenräumen, wo es warm ist. Der Höhepunkt der Flohaktivität liegt jedoch eindeutig in den Sommermonaten.
Vorbeugung ist wichtig
Flöhe sind nicht nur lästig für Ihren Hund, sondern können auch gesundheitliche Probleme verursachen. Dazu gehören Juckreiz, Hautreizungen und allergische Reaktionen. Trägt Ihr Hund eine große Anzahl von Flöhen, kann dies sogar zu Blutarmut führen – insbesondere bei kleineren oder jungen Hunden. Außerdem können Flöhe Bandwürmer übertragen. Der Floh dient dabei als Zwischenwirt: Wurmlarven verstecken sich in den Flohpuppen. Wenn der Floh schlüpft, hat sich der Wurm bereits in ihm eingenistet. Springt dieser Floh auf Ihren Hund, beginnt der Hund sich zu kratzen und zu beißen. Dabei werden Flöhe verschluckt und gelangen in den Darm des Hundes. Dort kann sich der Bandwurm weiterentwickeln und Darmprobleme sowie andere Krankheiten verursachen.
Flöhe vorbeugen
Kontrollieren und kämmen Sie Ihren Hund regelmäßig. Ein Flohkamm hilft, Flöhe zu erkennen und zu entfernen. Besonders nach Spaziergängen in Gebieten mit viel Gras oder Sträuchern ist eine Kontrolle wichtig. Achten Sie auch auf gute Hygiene im Haus, denn Flöhe halten sich meist in der Umgebung des Hundes auf, wie in Körbchen, Decken und Spielzeug. Waschen Sie diese daher regelmäßig bei hoher Temperatur. Auch das Staubsaugen von Böden, Teppichen sowie Ritzen und Spalten ist sehr wichtig, um einen Flohbefall zu verhindern. Für den Hund selbst gibt es wirksame Mittel wie Spot-ons und Flohhalsbänder. Der Nachteil dieser Produkte ist, dass sie nicht immer besonders umweltfreundlich sind.
Gesundheit von innen heraus
Ein gesunder Hund mit gesunder Haut ist widerstandsfähiger gegen Eindringlinge wie Flöhe. Sie können die Gesundheit Ihres Hundes von innen unterstützen, indem Sie spezielle Nahrungsergänzungsmittel für Haut und Fell geben. Inhaltsstoffe wie Zink und Biotin sorgen für eine starke, elastische und widerstandsfähige Haut. Auch Lachsöl ist eine ausgezeichnete Ergänzung für eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell. Wenn Ihr Hund unter Juckreiz leidet, kann ein Spray, das das Hautmikrobiom unterstützt, eine gute Lösung sein. Dieses Spray enthält „gute Bakterien“ – effektive Mikroorganismen, die natürlicherweise auf die Haut gehören und deren Gesundheit fördern.